Kulturforschung & Museen Literatur

Helene und Wolfgang Beltracchi / Selbstporträt - Die Geschichte eines Fälschers

Sonntag, 18. Mai, 17:00 Uhr

Der „Jahrhundertfälscher“ Wolfgang Beltracchi (Spiegel) wurde 2011 in einem aufsehenerregenden Prozess zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt, seine Frau Helene, die beim Verkauf der gefälschten Bilder geholfen hatte, zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe. Ihre Geschichte bietet Einblicke in ein schillerndes Leben aber auch brisante Enthüllungen über die Mechanismen des Kunstmarktes.

Beltracchi fälschte im großen Stile Bilder bekannter Maler wie Heinrich Campendonk, Max Ernst und Max Pechstein. Nachdem erste Zweifel an der Echtheit der Werke aufgekommen waren, legte Beltracchi gefälschte alte Fotos vor. Auf einem dieser Fotos posierte seine Frau als ihre eigene Großmutter, und mehrere gefälschte Bilder (die aus deren Besitz stammen sollten) waren an der Wand zu sehen. Damit gelang es, die Expertisen von bekannten Galerien zu erlangen. Auch der legendäre Kunsthistoriker Werner Spies (2013 zu Gast im DAI) stellte Echtheitszertifikate für Beltracchis Bilder aus. Die mit Spies begonnene Behandlung des Themas möchten wir nun weiterführen.


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Helene und Wolfgang Beltracchi / Selbstporträt - Die Geschichte eines Fälschers

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